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Gesund Wohnen

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Markus Pytlik, B.A.

Als Chefredakteur von Gesund Wohnen ist Markus Pytlik für die inhaltliche Leitung und Gestaltung des Online-Magazins verantwortlich. Dabei blickt der 1985 geborene Linguist auf eine ausgiebige und fundierte Vergangenheit im Bereich Journalismus zurück. Ersten Praktika bei Lokalzeitungen folgten schon während der Schul- und Studienzeit Stellen als freischaffender Redakteur. Nach dem Studium zog es ihn dann in die bayerische Landeshauptstadt, wo er für einen führenden US-Medienkonzern in der Online-Redaktion arbeitete. Bevor er schließlich im Oktober 2017 seinen Weg zum Schweizer Bäderprofi Viterma fand, folgten zunächst Stationen als Redaktionsleiter einer Filmproduktionsfirma sowie eines erfolgreichen Web-Startups.

Erfahren und Vielseitig
Im Gesund Wohnen Magazin ist der erfahrene Journalist für die Leitung des Redaktionsteams zuständig und übernimmt zusätzlich die Ressorts Badezimmer und Haus. Dort befasst er sich unter anderem mit der Thematik, wie das Badezimmer zu einem gesunden Leben beitragen kann oder was bei einer Haussanierung oder einem Neubau zu beachten ist. Als ausgewiesenen Allrounder werden Sie jedoch auch in anderen Sektionen des Magazins auf Artikel des Medienexperten stoßen – beispielsweise wenn es um Barrierefreiheit oder seniorengerechtes Wohnen geht.

Im Namen der Viterma Geschäftsführer Marco und Herbert Fitz sowie Chefredakteur Markus Pytlik, möchten wir Sie einladen, durch die zahlreichen Expertenbeiträge zu stöbern. Informieren Sie sich in unseren wissenswerten Artikeln, erfahren Sie aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse oder wenden Sie direkt selbst unsere hilfreichen Tipps und Tricks an.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

Sie möchten Kontakt mit Markus Pytlik aufnehmen? Dann senden Sie gerne eine E-Mail an markus.pytlik(at)viterma.com.

4 Tipps, um das Raumklima zu verbessern

13. August 2021 von Markus Pytlik

Das Raumklima und allen voran die Luftqualität, leisten einen entscheidenden Beitrag, wenn es um unser Wohlbefinden geht und haben Einfluss auf unsere geistige und körperliche Leistungsfähigkeit. Einen Großteil unseres Tages verbringen wir in geschlossenen Räumen – nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie auch in den eigenen vier Wänden – umso wichtiger ist also, hier für ein gutes Raumklima zu sorgen. In diesem Beitrag haben wir 4 Tipps für Sie, mit denen Sie auf einfache Weise das Raumklima verbessern können.

Jeder Mensch hat sein eigenes, subjektives Empfinden, wenn es darum geht, was wir in den eigenen vier Wänden als angenehm erachten. Grundsätzlich hängt das optimale Raumklima von drei Faktoren ab, nämlich Luftqualität, Luftfeuchtigkeit und Temperatur. An allen drei Reglern können Sie mit einfachen Mitteln drehen, um so das Raumklima optimal an Ihre Bedürfnisse anzupassen.

Gesundes Wohnen optimales Raumklima

Tipp 1: Richtig heizen: Die optimale Temperatur für jeden Raum

Die richtige Zimmertemperatur hat einen großen Einfluss auf das Raumklima. Hier gibt es zwei Sichtweisen, auf die wir kurz eingehen werden:

Physiologische Sichtweise:

Der Mensch ist ein gleichwarmes Lebewesen und muss daher seine Temperatur auf einem möglichst konstanten Niveau halten. Die Wärmeregulierung kann für unseren Organismus allerdings belastend sein. Aus physiologischer Sicht betrachtet, muss die Temperatur also so gewählt werden, dass unser Körper bei der Wärmeregulierung unterstützt wird. Hier sprechen wir von der sogenannten Behaglichkeitstemperatur, die zwischen 20 und 25 °C liegt.

Ökonomische Sichtweise:

Beachtet werden sollte auch die ökonomische Sichtweise, denn mit steigenden Heizkosten kann auch das Heizen und Kühlen schnell ins Geld gehen. Als Faustregel gilt hier, dass jedes °C mehr an Raumtemperatur die Kosten um 6 % erhöht. Auch die Umwelt spielt hier eine Rolle, denn viele Heizarten belasten die Umwelt – wenn Sie weniger heizen, wirkt sich dies also positiv aus.

Die richtige Temperatur für jeden Raum:

RaumOptimale Temperatur
Küche18 – 19 °C
Bad22 – 23 °C
Kinderzimmer22 – 23 °C
Schlafzimmer16 – 18 °C
Wohnzimmer20 – 23 °C
Gesundes Wohnen optimales Raumklima

Tipp 2: Richtig lüften: Optimaler Luftwechsel für jeden Raum

Der Luftaustausch, insbesondere die Frischluftzufuhr sind ebenfalls sehr wichtig für unser Wohlbefinden. Ist der CO2-Anteil in dem Raum, in dem wir uns befinden, zu hoch, fühlen wir uns müde und unwohl – auch Kopfschmerzen können die Folge sein. Moderne Häuser sind zudem immer luftdichter. Experten raten daher dazu, drei bis vier Mal am Tag zu lüften.

Die effektivste Art um für einen Luftaustausch zu sorgen ist das sogenannte Querlüften. Öffnen Sie dazu ein Fenster und zudem auch die gegenüberliegende Türe oder das gegenüberliegende Fenster. So wird die Luft optimal umgewälzt und der Sauerstoffgehalt im Raum nimmt wieder zu. Ist Querlüften nicht möglich, sollten Sie zumindest Stoßlüften. Öffnen Sie dazu das Fenster komplett – allerdings etwa doppelt so lange wie beim Querlüften. Ein gekipptes Fenster ist nicht empfehlenswert, da hier der Luftaustausch etwa fünf Mal so lange dauern würde.

MonateOptimale Lüftungsdauer (Querlüften)
Dezember – Februarca. 5 Minuten
März und Novemberca. 10 Minuten
April und Septemberca. 15 Minuten
Mai und Oktoberca. 20 Minuten
Juni – Augustca. 30 Minuten
Gesundes Wohnen optimales Raumklima

Tipp 3: Die richtige Luftfeuchtigkeit für Ihre vier Wände

Der dritte Tipp betrifft die Luftfeuchtigkeit Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses. Auch dieser Faktor spielt eine wichtige Rolle, wenn es um ein gesundes Raumklima geht und ist zudem ein unsichtbarer Gesundheitsfaktor. Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 40 und 60 %. Wenn dieser Wert kurzfristig über- oder unterschritten wird, ist dies meist kein Problem.

Schwierig wird es, wenn die Luftfeuchtigkeit über einen längeren Zeitraum zu hoch ist. In diesem Fall wird nämlich Schimmelbildung begünstigt. Auch eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit ist nicht gut, da ein trockenes Raumklima die Atemwege austrocknet und so die Gefahr für Atemwegserkrankungen erhöht. Um die Luftfeuchtigkeit zu prüfen, sollten Sie sich ein Hygrometer zulegen.

Um die Luftfeuchtigkeit im grünen Bereich zu halten, sollten Sie den entsprechenden Raum regelmäßig lüften. Auch Zimmerpflanzen spielen hier eine wichtige Rolle. Die optimale Pflanze für jeden Raum können Sie unserer Tabelle entnehmen.

RaumOptimale Pflanze
BadezimmerKolbenfade, Efeutute (Achtung bei Haustieren!), Farn, Philodendron, Tillandsie
SchlafzimmerEinblatt, Bogenhanf (Achtung bei Haustieren oder Kindern!), Gardenie, Zitronengras, Goldfruchtpalme
WohnzimmerBambuspalme, mexikanische Bergpalme, Zwergdattelpalme,  Efeu (Achtung bei Haustieren!), Strelitzien, Kautschukbaum, Philodendron, Begonien, Kakteen, Sukkulenten
KinderzimmerGrünlilie, Kresse, Sukkulenten, Zyperngras

Tipp 4: Entscheiden Sie sich für schadstoffarme Einrichtung

Auch Einrichtung, Raumgestaltung und die eingesetzten Materialen spielen eine wichtige Rolle und können das Raumklima positiv wie auch negativ beeinflussen. Immer wieder ist beispielsweise von versteckten Giften in Möbeln, Teppichen und Textilien zu lesen. Achten Sie beim Kauf daher auf Gütesiegel wie „Blauer Engel“, „Goldenes M“, „FSC“, ÖkoControl oder „LGA-schadstoffgeprüft“.

Achten Sie bei der Einrichtung also auf eine gute Qualität der eingesetzten Materialien. Vor allem bei Billigangeboten ist genaues Hinsehen erforderlich, da entsprechende Produkte oft Weichmacher oder andere gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe beinhalten. Doch auch teure und hochwertige Möbel dünsten, wenn sie neu sind, häufig aus. Dieser Geruch sollte in der Regel nach kurzer Zeit verfliegen – falls nicht, sollten der Einrichtungsgegenstand auf Schadstoffe untersucht werden. Bei zu hoher Belastung können Sie vom Rückgaberecht Gebrauch machen.


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Kategorie: Gesundheit, Haus

Ein zukunftssicheres Bad planen: Darauf sollten Sie achten

8. August 2021 von Markus Pytlik

Die meisten Badezimmer haben in der Regel eine Lebensdauer von 25 bis 35 Jahren. Das bedeutet, dass jeder Haus- oder Wohnungsbesitzer in der Regel mindestens einmal eine Badsanierung durchführen wird. Viele Personen schieben den Badumbau jedoch auf – auch wenn er schon längst nötig wäre – da eine Badsanierung ein umfangreiches Unterfangen ist, bei dem verschiedenste Gewerke wie Fliesenleger, Elektriker, Sanitärinstallateure und Tischler benötigt werden. Umso wichtiger ist es also, bei Ihrer geplanten Badrenovierung auf eine zukunftssichere Planung zu setzen. Damit genießen Sie lange Zeit Freude an Ihrem neuen Bad. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, worauf Sie achten müssen, wenn Sie ein zukunftssicheres Bad planen. Wichtig ist dabei vor allem, dass der Raum auch dann noch vollumfänglich nutzbar ist, wenn sich die persönlichen Anforderungen im Laufe der Jahre verändern. Professionelle Badexperten berücksichtigen dies bereits bei der Planung.

Ein zukunftssicheres Bad planen: Darauf sollten Sie achten

1) Schwellenlose Gestaltung des Badezimmers

Viele Unfälle im häuslichen Umfeld passieren im Badezimmer. Achten Sie bei ihrer zukunftssicheren Badsanierung daher darauf, Schwellen und Stolperfallen so gut wie möglich zu reduzieren. Statt einer Badewanne oder Dusche mit hohem Einstieg ist eine ebenerdige Dusche empfehlenswert. Diese lässt sich schwellenlos betreten und kann auch mit Gehhilfe oder Rollstuhl genutzt werden. Der Verzicht auf Stufen im Bad lässt den Raum zudem größer wirken und ist ein wichtiger Baustein bei der barrierefreien Badgestaltung.

2) Rutschhemmende Materialien für Ihr zukunftssicheres Bad

Viele Unfälle im häuslichen Umfeld passieren im Badezimmer. Für Ihr zukunftssicheres Bad achten Sie daher am besten auf eine Gestaltung des Raumes mit rutschhemmenden Materialen. Anbieter wie Viterma bieten ihren Kunden maßgeschneiderte Duschen an, die aus einem rutschhemmenden Material bestehen. Damit haben Sie auch mit nassen Füßen einen sicheren Halt. Auch der restliche Raum sollte mit rutschhemmenden Böden ausgestattet werden. Geeignet ist hier beispielsweise ein speziell für Nassräume konzipierter Klick-Vinyl-Boden.

3) Bewegungsflächen in ausreichender Größe

Mit Blick auf sich möglicherweise ändernde Lebensumstände, sollten Sie schon in jungen Jahren für ausreichend Bewegungsflächen im Bad sorgen. So ist der Raum auch von Personen nutzbar, die mit Rollstuhl oder Rollator unterwegs sind. Auch bei den Durchgängen sollten Sie dies bereits in die Planung einfließen lassen, um die Gefahr von Stößen zu verringern. Eine Möglichkeit, um mehr Freiraum im Bad zu schaffen, ist eine bodengleiche Dusche mit wegfaltbarer Duschtrennwand.

Ein zukunftssicheres Bad planen: Darauf sollten Sie achten

4) Beleuchtung mit mehreren Lichtquellen

Eine gute Beleuchtung ist im Badezimmer unerlässlich – sei es beim Rasieren oder Schminken, oder wenn im Alter die Sehkraft nachlässt. Sparen Sie im Rahmen Ihrer zukunftssicheren Badgestaltung nicht an der Beleuchtung und entscheiden Sie sich für eine Kombination aus Wand- und Deckenbeleuchtung. Um die Umwelt und den Geldbeutel zu schonen, empfehlen wir eine energieeffiziente Lösung – beispielsweise mit LED-Leuchtmitteln.

5) Vorbereitungen für Haltegriffe und Sitzmöglichkeiten treffen

Mit der Langlebigkeit Ihres Badezimmers im Hinterkopf ist es empfehlenswert, dass Sie bereits bei der Planung an Haltegriffe und Sitzmöglichkeiten – beispielsweise einen Duschsitz – denken. Überlegen Sie sich vorab, wo Sie überall Haltegriffe anbringen möchten, und sorgen Sie dafür, dass diese Stellen frei bleiben. Zudem sollte im Vorfeld abgeklärt werden, ob an den gewünschten Stellen eine entsprechende Tragfähigkeit gegeben ist.

6) Ein Dusch-WC für mehr Komfort und Sauberkeit

Ein Dusch-WC vereint die Funktionen einer herkömmlichen Toilette mit den Vorteilen eines Bidets und sorgt damit für optimale Hygiene und Sauberkeit. Mit steigendem Alter, wenn die Bewegungsfreiheit unter Umständen eingeschränkt ist, wird damit ein enormer Vorteil erzielt, da sich Dusch-WCs häufig auch über Fernbedienungen steuern lassen. Darüber hinaus sorgt die einfache Bedienung aber auch in jungen Jahren für ein Plus an Komfort.

Ein zukunftssicheres Bad planen: Darauf sollten Sie achten

Zukunftssicheres Bad: Wieso diese Entscheidung Sinn macht

Durch die Corona-Situation haben viele Personen mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht und dort auch das hohe Sanierungspotenzial erkannt. Im gleichen Zug sind auch die Immobilienpreise trotz vielerorts Kurzarbeit und Co. weiter gestiegen. Nicht zuletzt deswegen ist die Investition in ein zukunftssicheres Bad sinnvoll.

1) Investitionen steigern den Wert der Immobilie

Es ist kein Geheimnis, dass in den vergangenen Jahren die Immobilienpreise sowohl in Deutschland, als auch in Österreich und der Schweiz rasant gestiegen sind. Mit einer Investition in Ihr Haus oder Ihre Wohnung steigern Sie den Wert Ihrer Immobilie im Falle eines Verkaufs und erzielen so im besten Fall ein Vielfaches des bisherigen Immobilienwertes.

2) In zukunftssichere Gestaltung investieren

Selbst in jungen Jahren macht es Sinn, in eine zukunftssichere Gestaltung des Wohnraumes zu investieren. Natürlich helfen schwellenlose Zugänge, barrierefreie Badezimmer und Co. vor allem älteren Personen oder Menschen mit Einschränkungen. Darüber hinaus erhöhen sie aber auch den Komfort für gesunde Personen. Zudem gibt es im D-A-CH-Raum sowohl auf der jeweiligen Bundes- als auch Landesebenen zahlreiche Förderprogramme, mit denen eine barrierefreie Gestaltung der Wohnräume bezuschusst wird.


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Kategorie: Bad

Ein Fertighaus aus Holz: umweltfreundlich und kosteneffizient

2. August 2021 von Markus Pytlik

Das Fertighaus erfreut sich weiterhin größter Beliebtheit. Der Anteil der schnell errichteten Gebäude hat in den vergangenen Jahren immer weiter zugenommen. In Deutschland liegt der Fertighaus-Anteil bei 22,5 %, in Österreich bei 34,6 % und in der Schweiz bei 20 %. Immer wichtiger ist den Bauherren auch das Thema Nachhaltigkeit – und auch hier kann das Fertighaus punkten. In diesem Beitrag erfahren Sie alles zum Fertighaus aus Holz und seinen Vor- und Nachteilen.

Holz: nachwachsender Rohstoff für ein gesundes Wohnklima

Der natürliche Rohstoff Holz kommt häufig bei Fertighäusern zum Einsatz. Im Vergleich zu anderen Rohstoffen ist Holz aus nachhaltigem Anbau sehr umweltfreundlich, langlebig, isoliert sehr gut und benötigt gegenüber anderen Baustoffen bei der Herstellung einen geringeren Energieverbrauch.

Bei Fertighäusern kommen meist drei verschiedene Bauweisen, zum Einsatz. Dabei handelt es sich um:

  • Holzrahmenbau
  • Skelettbau
  • Blockbau
Gesund Wohnen Fertighaus aus Holz

Diese Vorteile bietet ein Fertighaus aus Holz

Ein Fertighaus aus Holz vereint die Vorteile herkömmlicher Fertighäuser mit den Vorteilen der herkömmlichen Holzbauweise. Für das Holz-Fertighaus sprechen unter anderem:

Das Holz-Fertighaus ist nachhaltig

Mit Blick auf das Thema Nachhaltigkeit spricht einiges für ein Fertighaus aus Holz. Für die Produktion und Nutzung des Naturstoffes ist im Vergleich zu anderen Baustoffen ein vergleichsweise niedriger Energieaufwand nötig. Darüber hinaus ist Holz ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff und damit auch umweltfreundlich.

Holz sorgt für ein gutes Raumklima

Auch was das Thema Raumklima angeht, führt fast kein Weg an Holz vorbei. Im Gegensatz zu Kunststoff oder Aluminium, ermöglicht Holz eine natürliche Regelung der Raumfeuchte und beugt damit auch Schimmelbildung vor. Auch die Montage selbst erfolgt ohne jegliches Bauwasser – und unterscheidet sich damit deutlich von anderen Baustoffen.

Kürzere Rohbauzeiten durch Holz

Die einzelnen Holzelemente lassen sich unabhängig der aktuellen Wetterlage in trockenen Hallen montagefertig vorarbeiten. Anschließend werden die vorgefertigten Teile per LKW zum Grundstück transportiert. Die einzelnen Elemente werden vor Ort auf der Boden- oder Kellerplatte verankert und anschließend miteinander verbunden. Durch die recht einfache Montage können die Bauherren durch ihre Mithilfe auf der Baustelle bares Geld sparen.

Individuelle Gestaltung des Holz-Fertighauses

Einer der größten Irrtümer bei Fertighäusern ist, dass es die Gebäude nur „von der Stange“ gibt. Korrekt ist jedoch, dass auch bei Fertighäusern eine individuelle Gestaltung möglich ist. Auch beim Holz-Fertighaus lassen sich Größe, Grundriss, Form und Ausstattung individuell festlegen. So steht dem Traumhaus nichts mehr im Wege.

Bauen mit Holz ist kosteneffizient

Holz stellt eine kosteneffiziente Alternative zu anderen Baustoffen dar. Durch das geringe Eigengewicht ist der natürliche Rohstoff beispielsweise auch für Baugrundstücke mit geringer Tragfähigkeit interessant und kann unter Umständen dafür sorgen, dass keine Pfahlgründung erforderlich ist. Auch beim Innenausbau ist Holz leichter zu bearbeiten als andere Baustoffe, was wiederum die Kosten senken kann.

Gesund Wohnen Fertighaus aus Holz

Diese Nachteile gilt es beim Fertighaus aus Holz zu beachten

Die Holzbauweise hat auch Nachteile im Vergleich zu herkömmlich erbauten Fertighäusern. Dabei handelt es sich beispielsweise um:

Alternde Holzfassade

Holz ist ein lebendiger Baustoff und daher sieht man einer unbehandelten Holzfassade auch ihr Alter an. Je nach Zustand oder Verwitterung kann hier ein Austausch nötig werden. Alternativ sollten Holzfassaden regelmäßig gepflegt werden, was natürlich mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Gefahr von Folgeschäden durch falsche Planung

Gerade beim Holzhaus ist eine gute Planung notwendig, denn eine falsche Planung birgt die Gefahr von teuren Folgeschäden. Denkbar sind hier beispielsweise Wasserschäden und Feuchtigkeit im Haus durch mangelnde Dämmung.

Nachträgliche Änderungen werden teuer

Ein Nachteil von Fertighäusern an sich trifft auch das Holz-Fertighaus. Die Rede ist von nachträglichen Änderungen am geplanten Fertighaus. Diese treiben in der Regel den zuvor vereinbarten Preis nach oben.


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Kategorie: Fertighäuser, Haus

Ein modernes Bad gestalten: 5 Tipps für Ihr neues Badezimmer

29. Juni 2021 von Markus Pytlik

Das Badezimmer entwickelt sich immer mehr weg vom reinen Ort zur Körperhygiene hin zu einem Wohlfühlort. Aktuelle Studien zeigen, dass wir durchschnittlich jeden Tag rund 45 Minuten im Badezimmer verbringen. Badezimmer sollen immer mehr verschiedene Bedürfnisse erfüllen – beispielsweise durch entsprechende Beleuchtung morgens helfen, leichter aufzuwachen und abends entspannter einzuschlafen. In diesem Beitrag liefern wir Ihnen 5 Tipps für Ihre moderne Badgestaltung.

1. Fugenlose und pflegeleichte Gestaltung

Eines der Highlights, wenn Sie ein modernes Bad gestalten, sind fugenlose Wände im Badezimmer. Der Grund leuchtet ein, denn die fugenlose Wandgestaltung hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen lassen die Wandelemente aus einem Guss das Badezimmer größer wirken, zum anderen beugen sie durch den Verzicht auf Fugen auch Schimmelbildung vor. Darüber hinaus machen die fugenlosen Feuchtraumpaneele das Badezimmer absolut pflegeleicht.

Die Wandelemente sind mittlerweile in zahlreichen verschiedenen Farben, Motiven und Designs erhältlich. Damit ermöglichen sie eine moderne und individuelle Gestaltung des Badezimmers und machen es zum optischen Highlight der eigenen vier Wände. Selbst eigene Bilder lassen sich auf den vollflächigen Paneelen verwenden und verleihen Ihrem Badezimmer damit einen persönlichen Touch.

Ein modernes Bad gestalten: 5 Tipps für Ihr neues Badezimmer

2. Mehr Wohnlichkeit im Badezimmer

Unsere veränderten Lebensgewohnheiten sorgen auch für ganz neue Ansprüche an das Badezimmer. Der Raum wird auch in Zukunft immer wohnlicher gestaltet. Dazu zählt beispielsweise das Lichtkonzept, eingesetzte Materialien, Dekoration sowie stimmige Proportionen. Bei all diesen Anforderungen darf natürlich die Funktonalität des Badezimmers auch nicht zu kurz kommen.

Sie möchten Ihr Badezimmer ebenfalls wohnlicher gestalten? Möglich ist dies beispielsweise mit hellen Pastelltönen, einem Lichtkonzept, welches sowohl direkte als auch indirekte Beleuchtung vereint – beispielsweise mit LED-Leisten – sowie hochwertigen Materialien für die Möbel, wie sie beispielsweise auch im Wohnzimmer zum Einsatz kommen. Denkbar sind hier Holz, Flechtwerk oder auch Metall.

Damit Ihr modernes Bad nicht zu trist oder steril wirkt, können Sie mit kräftigen Farben Akzente setzen. Wählen Sie beispielsweise für die Wandgestaltung in der Dusche eine andere Farbe als für den restlichen Raum, oder haben Sie bei den Badmöbeln Mut zur Farbe. Auch mit Dekoartikeln lassen sich Akzente setzen. Gerade im kleinen Badezimmer gilt allerdings „weniger ist mehr“. Hier sollten Sie für ausreichend Freiflächen sorgen.

3. Ein nachhaltiges Badezimmer planen

Nachhaltigkeit spielt in unserer Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle. Auch in den eigenen vier Wänden lassen sich zahlreiche Maßnahmen umsetzen, die dazu beitragen, nachhaltiger zu leben und das Klima zu schützen. Im Badezimmer gibt es gleich an mehreren Stellen Optimierungspotenzial im Hinblick auf die Nachhaltigkeit.

1) Senken Sie den Wasserverbrauch

Senken Sie im Badezimmer den Wasserverbrauch, in dem Sie auf wassersparende Armaturen setzen. Spezielle Duschköpfe und Durchflussbegrenzer schaffen es, den Wasserverbrauch um bis zu 50 % zu reduzieren. Auch für die Toilette gibt es entsprechende Einsätze, mit denen Sie Wasser sparen können. Eine weitere Möglichkeit, um den Wasserverbrauch zu senken ist Duschen statt Baden. Pro Duschvorgang sparen Sie hier rund 50 Liter Wasser. Beim Zähne putzen sollten Sie den Wasserhahn ausmachen und ihn nicht minutenlang laufen lassen.

2) Mikroplastik im Bad vermeiden

Mikroplastik gilt als enormes Problem für unsere Umwelt. In vielen Pflegeprodukten wie Peelings oder Shampoos kommt es dennoch häufig zum Einsatz. Verwenden Sie stattdessen lieber Bio-Produkte, in denen auf den Einsatz von Mikroplastik verzichtet wird. Auch bei der Zahnbürste gibt es mittlerweile Alternativen zu Plastik – beispielsweise mit Zahnbürsten aus Bambus.

3) Müll im Bad reduzieren

Im Badezimmer fällt Erfahrungsgemäß einiges an Müll an. Setzen Sie hier lieber auf wiederverwendbare Artikel anstatt auf Einwegprodukte. Dazu gehören beispielsweise waschbare Abschminkpads, wiederverwendbare Wattestäbchen sowie der Verzicht auf Einwegrasierer.

Darüber hinaus spielen natürlich auch die eingesetzten Artikel eine wichtige rolle im Hinblick auf Nachhaltigkeit. Verwenden Sie Badlösungen, die langlebig sind und nicht nach kurzer Zeit schon ersetzt werden müssen. Auch beim ausführenden Unternehmen sollten Sie darauf achten, dass dieses klimafreundlich oder klimaneutral arbeitet, beispielsweise in dem der CO2-Ausstoß durch den Kauf hochwertiger Zertifikate ausgeglichen wird.

Ein modernes Bad gestalten: 5 Tipps für Ihr neues Badezimmer

4. Individualität im Bad

Ein weiterer Trend für Ihr modernes Bad ist der Wandel weg vom „Einheitsprodukt von der Stange“ hin zu mehr Individualität im Badezimmer. Dies unterstreicht den eingangs erwähnten Trend von mehr Wohnlichkeit im Bad. Entscheiden Sie sich für die Planung und Umsetzung Ihres neuen Badezimmers daher für ein Unternehmen, welches Sie kompetent berät. Anbieter wie Viterma stellen jede Dusche kundenindividuell nach Maß in eigenen Werken her. Damit sind den eigenen Wünschen keine Grenzen gesetzt.

Gerade in kleinen Badezimmern ist eine individuelle Gestaltung und Anpassung an die eingeschränkten Platzverhältnisse notwendig, denn hier zählt bei der Planung und Umsetzung wirklich jeder Zentimeter. Schließlich wollen Sie auf der einen Seite natürlich, dass das Badezimmer schön aussieht, es soll aber natürlich auch ausreichend Stauraum für Handtücher, Pflegeprodukte und Co. Aufweisen.

5. Smart Home im Badezimmer

Aus unserem Alltag sind smarte Helfer wie Handy, Smartwatch oder Sprachassistenten mittlerweile kaum mehr wegzudenken. Und auch in Ihr modernes Bad hält smarte Technik immer mehr Einzug. Dazu gehören beispielsweise die Steuerung von Lampen, Heizung und Co. mittels Smartphone oder Sprache aber auch Armaturen oder Toilettenspülungen, die sich über Sensoren auslösen lassen.

Auch Lautsprecher, eine individuelle Lichtgestaltung oder schlaue Spiegel, die einem morgens die aktuellen Nachrichten vorlesen, werden immer beliebter. Inzwischen gibt es zahlreiche Gadgets, welche die Nutzung des Badezimmers erleichtern.


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Kategorie: Bad

Das richtige Licht: Optimale Beleuchtung fürs Kinderzimmer

30. April 2021 von Markus Pytlik

Das richtige Licht spielt im Kinderzimmer eine wichtige Rolle, schließlich verbringen die Kleinen hier viel Zeit – beispielsweise beim Spielen, Lernen oder Schlafen. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, worauf Sie bei der Planung der Beleuchtung achten sollten. Vorweg lässt sich sagen, dass das Licht im Kinderzimmer verschiedene Zwecke erfüllen muss, denn je nach Aktivität wird beispielsweise helles oder sanftes Licht benötigt – mehrere Lichtquellen und Lichtqualitäten (Lichtstärke, Farbtemperatur) sind hier also unabdingbar.

Licht beeinflusst unseren Tag-Nacht-Rhythmus und kann unterstützend oder kontraproduktiv wirken. Zum Aufstehen am frühen Morgen ist beispielsweise eine Lichttemperatur von 5500 Kelvin empfehlenswert. Sie wird auch als Tageslichtweiß bezeichnet und regt den Organismus an. Abends hingegen sind Lichttemperaturen unter 3300 Kelvin zu empfehlen. Dieses gedämpfte oder warme Licht wirkt behaglich und gemütlich und unterstützt das Einschlafen. Genau so verhält es sich auch im Kinderzimmer, wo je nach Aktivität andere Lichtarten nötig sind.

Die optimale Beleuchtung zum Spielen

Zum Spielen und Toben im Kinderzimmer sollte auf jeden Fall ausreichend Licht vorhanden sein. Am besten ist hier natürlich ein Fenster im Raum, durch das Tageslicht einfallen kann. Helle Möbel und Wandfarben sorgen dafür, dass das Licht gestreut und der gesamte Raum erhellt wird. Zusätzlich sollten Sie mehrere Lichtquellen verwenden, damit der Raum perfekt ausgeleuchtet wird. In den meisten Fällen reicht zwar vermutlich eine Deckenleuchte aus, um den Raum zu erhellen, diese sorgt aber nicht gerade für eine Wohlfühlatmosphäre.

Die verschiedenen Lichtquellen sollten im Optimalfall an unterschiedlichen Stellen im Raum angebracht werden und sich unabhängig voneinander steuern lassen. Dies lässt das Kinderzimmer gleich viel gemütlicher wirken. Vor allem in kleinen Zimmern ist eine Kombination aus Wand- und Deckenflutern eine gute Idee, da sich das Licht so indirekt im Raum verteilt. Darüber hinaus lässt es das Zimmer größer wirken.

Achten Sie darüber hinaus auch darauf, dass Ihr Kind im Spielbereich nicht geblendet wird und dass das Kinderzimmer gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Andernfalls strengt dies die Augen in beiden Fällen sehr an. Denken Sie zudem über den Einsatz von LED-Lampen nach. Diese sind langlebig, lassen sich je nach Variante auch dimmen oder in der Farbe ändern und haben einen geringen Stromverbrauch. Das schon die Umwelt und den Geldbeutel.

Optimale Beleuchtung im Kinderzimmer

Die optimale Beleuchtung zum Lernen

Sicherlich kennen Sie das von sich selbst – am besten und konzentriertesten arbeitet es sich bei Tageslicht. Am besten platzieren Sie deshalb den Schreibtisch Ihres Nachwuchses in der Nähe eines Fensters. Stellen Sie den Schreibtisch nicht direkt unter das Fenster, da die Nachmittagssonne schnell blenden kann. Besser ist es, den Schreibtisch so anzuordnen, dass das Licht von der Seite auf die Arbeitsfläche fällt. Damit beim Schreiben kein Schatten geworfen wird, sollte das Licht für Rechtshänder von links kommen und für Linkshänder von rechts.

Gerade in der kälteren Jahreszeit wird das Sonnenlicht meist nicht ausreichen, um den Lern- und Arbeitsplatz Ihres Kindes ausreichend zu beleuchten. Schreibtischlampen oder Pendelleuchten über dem Schreibtisch sorgen hier für Abhilfe. Wählen Sie ein Modell, das die Arbeitsfläche möglichst gleichmäßig ausleuchtet, ohne dabei zu blenden. Mit einem dimmbaren Modell lässt sich die Helligkeit optimal an die eigenen Bedürfnisse des Nachwuchses anpassen. Auch der restliche Raum sollte übrigens nicht im Dunkeln liegen, da zu starke Lichtunterschiede das Auge überanstrengen.

Die optimale Beleuchtung zum Entspannen und Schlafen

Ganz anders als beim Lernen oder Spielen verhält es sich mit der Beleuchtung, wenn es in Richtung Abend geht und damit ans Entspannen und Einschlafen. Hier sollte wie eingangs erwähnt auf eine warme Lichtfarbe mit reduziertem Blauanteil gesetzt werden. Platzieren Sie am besten eine Nachttisch- oder Wandleuchte in der Nähe des Betts, welche Ihr Kind selbst an- und ausschalten kann – beispielsweise zum Lesen oder wenn es nachts wach wird und auf die Toilette muss.

Häufig benötigen die Kleinen in jungen Jahren noch eine Lichtquelle zum Einschlafen, da sie Angst vor der Dunkelheit haben. Nachtlichter für die Steckdose sind hier eine gute Hilfe. Hier gibt es mittlerweile stromsparende Varianten, die sich beispielsweise dann einschalten, wenn es dunkel ist und wieder ausgehen, sobald es hell wird. So hält sich der Stromverbrauch in Grenzen und Ihr Kind muss dennoch nicht ganz im Dunkeln schlafen.

Optimale Beleuchtung im Kinderzimmer

Fazit

Die richtige Beleuchtung spielt im Kinderzimmer eine wichtige Rolle. Da hier verschiedenste Aktivitäten optimal ausgeleuchtet sein müssen, empfiehlt es sich, sich vorab Gedanken über die optimale Gestaltung des Kinderzimmers zu machen. Dazu gehören neben der perfekten Beleuchtung auch die Farbwahl, die Anordnung der Möbel, Ordnungssysteme und Materialien.

Nicht außer Acht lassen sollten Sie zudem auch Themen wie ein gesundes Raumklima und eine gesunde Gestaltung des Kinderzimmers. Setzen Sie auf hochwertige Möbel aus Naturmaterialien und versuchen Sie – sofern möglich – den Elektrosmog auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.


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Kategorie: Kinderzimmer

Gesundes Schlafzimmer: Darauf sollten Sie beim Einrichten achten

20. April 2021 von Markus Pytlik

Ein erholsamer Schlaf ist eine wichtige Grundlage für ein gesundes Leben. Bedenkt man, dass wir etwa 1/3 des Tages im Bett verbringen, sollte also vor allem im Schlafzimmer auf eine möglichst schadstoffarme Umgebung geachtet werden. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Schlafzimmer einrichten besonders achten sollten, um für einen gesunden und erholsamen Schlaf zu sorgen. Beachten Sie dazu auch unsere 5 einfachen Tipps und Tricks für ein gesundes Schlafzimmer.

In vielen Einrichtungsgegenständen und Dekoartikeln finden sich auch heute noch Schadstoffe, welche sich negativ auf unseren Organismus auswirken. Die Folgen können dabei von Allergien und Hautreizungen bis hin zu Kopfschmerzen, Übelkeit oder sogar Krebs reichen. Um das Schlafzimmer schadstoffarm und damit frei von Wohngiftgen zu gestalten, sollten Sie daher auf folgende Produkte setzen.

Gesundes Schlafzimmer: Darauf sollten Sie beim Einrichten achten

Verwenden Sie Bettwäsche aus Bio-Baumwolle

Bio-Baumwolle, oder „Organic Cotton”, kommt nicht nur in der Modeindustrie zum Einsatz, auch Bettwäsche wird daraus hergestellt. Der Unterschied gegenüber herkömmlicher Baumwolle ist, dass hier ausschließlich natürliche Dünger und Pflanzenschutzmittel sowie gentechnikfreies Saatgut zum Einsatz kommt. Öko-Label wie „GOTS“ sind hier ein guter Anhaltspunkt, auf den Sie sich verlassen können.

Nicht nur bei der Bettwäsche sollten Sie auf natürliche Produkte achten, gleiches gilt natürlich auch für Teppiche, Vorhänge oder Tagesdecken. Auch hier geben Öko-Label einen guten Anhaltspunkt darauf, ob ein Produkt schadstoffarm ist, oder nicht. Grundsätzlich sollten Sie aber alle Wohntextilien vor ihrem Einsatz im Schlafzimmer mindestens einmal mit einem schonenden Waschmittel reinigen.

Setzen Sie gesunde Wandfarbe ein

Viele Personen kennen das Problem, dass ein neuer Anstrich für Kopfschmerzen, Übelkeit oder sogar Atemnot sorgt. Dies liegt daran, dass manche Wandfarben schädliche Inhaltsstoffe enthalten, die nach dem Streichen ausdünsten. Um dies zu vermeiden, sollten Sie in der gesamten Immobilie, besonders aber im Schlafzimmer, auf gesunde Wandfarbe setzen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Farben, in denen keine Konservierungsmittel zum Einsatz kommen.

Eine gute Alternative sind zudem auch mineralische Farben aus natürlichen Inhaltsstoffen – besonders Lehm- und Kalkfarbe. Diese lassen die Wand zudem atmen, was das Risiko von Schimmel minimiert und das Raumklima verbessert. Sie möchten gute Ergebnisse ohne mehrmaliges Streichen erzielen? Dann sollten Sie auf der Verpackung auf die Bezeichnung „Klasse 1“ achten. Farben mit diesem Hinweis bieten eine besonders hohe Deckkraft.

Gesundes Schlafzimmer: Darauf sollten Sie beim Einrichten achten

Schlafzimmer-Einrichtung aus Massivholz

Genau wie bei der Bettwäsche, sollten Sie auch bei der weiteren Einrichtung des Schlafzimmers auf natürliche Produkte setzen. Massivholz oder Vollholz empfiehlt sich dabei besonders für den Einsatz bei Kleiderschrank, Nachttisch oder dem Bett. Gütesiegel wie „Blauer Engel“, „OEKO-TEX“ oder „Natureplus“ geben einen guten Anhaltspunkt dazu, ob das Produkt schadstoffarm ist, oder nicht. Massivholz eignet sich besonders gut für den Schlafraum, da es zum einen robust ist und zum anderen ein natürlicher und atmungsaktiver Werkstoff. Dies wirkt sich auch positiv auf das Raumklima im Schlafzimmer aus.

Gerade bei günstigen Produkten kommen häufig Holzwerkstoffe und nicht Vollholz zum Einsatz. Die dort genutzten Spanplatten enthalten oft hohe Mengen Formaldehyd. Für eine ökologische Raumplanung sollten Sie zudem auf hochglanzlackierte Möbel verzichten. Wählen Sie stattdessen Einrichtungsgegenstände, deren Oberflächen geölt, gewachst oder lasiert sind. Auch hier liefern die genannten Umweltlabel einen guten Anhaltspunkt.

Weitere Faktoren, auf die Sie achten sollten

Für ein gesundes Schlafzimmer und einen erholsamen Schlaf gibt es noch einige weitere Punkte zu beachten. So spielt beispielsweise die Lage des Raums ebenso eine Rolle wie das Raumklima und die Beleuchtung. Wenn Sie ein neues Schlafzimmer planen, sollten Sie zudem darauf achten, den Elektrosmog auf ein Minimum zu reduzieren und auf Metallmöbel im Schlafzimmer zu verzichten. Zahlreiche weitere spannende Themen finden Sie in unserer Rubrik Schlafzimmer.

Kategorie: Schlafzimmer

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